Es gibt viele Bücher über Michael Jackson. Es gibt genau eines, das er selbst autorisiert hat. Dies ist die Geschichte, wie es dazu kam.
Der Anfang: eine Zusage, die niemand erwartet hätte
Michael Jackson war zeitlebens äußerst zurückhaltend, wenn es um sein Privatleben ging. Umso ungewöhnlicher ist, was Ende der 1990er Jahre geschah: Er entschied sich, an einer Biografie mitzuwirken – nicht als Interviewpartner am Rande, sondern als aktiver Beteiligter.
Über 400 Fotos – von ihm persönlich ausgewählt
Der entscheidende Moment war die Übergabe des Bildmaterials. Michael Jackson stellte über 400 Fotos aus seinem Privatarchiv zur Verfügung. Er hat sie nicht von einem Manager zusammenstellen lassen, sondern eigenhändig ausgewählt – mit einer klaren Absicht: Seine Fans sollten erstmals einen echten Einblick in sein Privatleben bekommen.
Wer die Bilder heute im Buch sieht, versteht, warum das ungewöhnlich ist. Es sind keine Pressefotos. Es sind Momente, die eigentlich niemand hätte sehen sollen.
Die Autorisierung
Michael Jackson hat bis ins Detail am Buch mitgefeilt und die Endfassung selbst freigegeben. Diese Autorisierung ist der Grund, warum „King of Pop“ bis heute eine Sonderstellung hat: Sie lässt sich nicht nachträglich erwerben, nicht nachbilden und nicht wiederholen.
Die limitierte Erstauflage von 2001
Die erste Auflage erschien 2001 – limitiert auf 2.000 deutsche und 2.000 englische Exemplare, jedes einzeln nummeriert. Michael Jackson nutzte sie als persönliches Geschenk für besondere Freunde, unter anderem für den Verleger Dr. Hubert Burda. Sein Vater Joe Jackson präsentierte das Buch öffentlich.
Die Ausgabe, die es heute gibt
Nach Michael Jacksons Tod im Juni 2009 erschien eine aktualisierte Fassung mit 388 Seiten und rund 400 Fotos. Sie ist die Ausgabe, die heute direkt beim Autor bestellt werden kann.